
1.4.2025 Endlich ist der gordische Knoten zerschlagen! Nachdem das Frankfurter Planungsdezernat sich gegenüber den Planungen für einen Vollversorger-Supermarkt in Harheim quergestellt hat, ist nun die Lösung gefunden. Die Harheimer werden nicht vollversorgt, sondern sie sollen sich selbst versorgen!
Dazu übernimmt Planungsdezernent Gwechenberger eine Idee, die unter seinem Vorgänger Mike Josef für die Josefstadt an der A5 entwickelt wurde: die Bewohner sollen in solidarischer Landwirtschaft gemeinsam Permakulturen anlegen, um sich das ganze Jahr über mit Wurzeln und Rüben selbst zu ernähren. Die Beete hierzu sollen in einem Agroforest angelegt werden, in dem gleichzeitig Bucheckern für Kaffeeersatz geerntet werden können. In den Arbeitspausen können die Harheimer Permakulturbäuer*innen dann auf einer "Wiese der Querdenker" die Gedanken schweifen lassen.
"Eigentlich hätte ich lieber den halben Harheimer Dorfkern abreißen lassen, um das Frankfurter Einzelhandels- und Zentrenkonzept durchzusetzen", sagt dazu Planungsdezernent Gwechenberger. "Doch nun hat eine Schüler*in der Waldorfschule in ihrer Epochenarbeit diese Idee hervorgebracht, die ich gerne übernehme". Zudem freut sich Gwechenberger, dass der Dottenfelder Hof als Starthilfe eine Palette dunggefüllter Kuhhörner zur Verfügung stellen will, die dann beim ersten Vollmond nach der Einweihung in den Permakulturbeeten vergraben werden sollen, um kosmische Energie einzufangen.